Unsere Arbeitsweise

Unsere Vorgehensweise ist im Bereich der Großschäden im Regelfall immer dieselbe.

Zunächst findet ein Erstgespräch bei Ihnen zuhause oder im Krankenhaus oder in der Reha statt. Dort hören wir uns Ihre Sache an und wir können uns einen ersten Eindruck voneinander machen. Direkt im Anschluss oder auch erst nach ein paar Tagen Bedenkzeit können Sie sich dann entscheiden, ob sie mit uns zusammenarbeiten wollen.

Sollte es möglich sein, nehmen wir bereits bei dem Erstgespräch die vorhandenen Unterlagen mit, also z.B. Behandlungsunterlagen, Korrespondenzen, Rechnungen. Dies spart Ihnen Unannehmlichkeiten durch die Versendung und etwaige Kopiertätigkeiten und das Porto. Nach der Mandatserteilung kopieren wir den Inhalt der Ordner und Sie erhalten sie zurück. Kommt kein Mandat zustande, erhalten Sie die Ordner selbstverständlich kostenfrei, unbeschadet und ohne dass wir irgendwelche Abschriften gemacht hätten, zurück.

Sollten Sie bereits anwaltlich vertreten sein, weisen wir darauf hin, dass ein Anwaltswechsel jederzeit unproblematisch möglich ist. Ob und ggf. inwieweit Mehrkosten entstehen, erläutern wir bei der persönlichen Besprechung.

Danach zeigen wir die Vertretung bei der gegnerischen Versicherung bzw. der Gegenseite an und fordern einen deutlichen Vorschuss, je nachdem was bereits geleitest wurde, um Verzugszinsen in Gang zu setzen, ggf. die Verjährung zu hemmen und natürlich um finanziellen Spielraum für ein länger dauerndes Verfahren zu schaffen.

In ein paar Monaten stellen wir dann in Zusammenarbeit mit Ihnen ein großes Forderungsschreiben mit sämtlichen Schadenpositionen zusammen. Intern erhalten wir Unterstützung bei der Zusammenstellung dieser Schreiben von sog. „Backoffice Workern“, da wir aufgrund vieler Außentermine nicht im Stande wären, die umfassenden Arbeiten komplett selbst zu erledigen. Die Mitarbeiter arbeiten jedoch tatsächlich im Hintergrund nach unseren Anweisungen. Wir sind jedoch dafür alleinverantwortlich und stehen Ihnen auch als Kontaktperson stets zur Verfügung. Bei Schwerpersonenschäden, insbesondere bei Mandanten mit Querschnittslähmung, erhalten Mandanten auch unsere Mobilfunknummer, auf die in Notfällen zurückgegriffen werden kann. Normalerweise arbeiten wir allerdings mit Rückrufterminen, indem Sie über unser Sekretariat einen Termin vereinbaren, zu denen wir Sie anrufen und alles zum Fall besprechen können. E-Mailkorrespondenz ist natürlich ebenfalls möglich und oftmals das schnellere Mittel, um Fragen zu beantworten.

Das Forderungsschreiben, welches auch als Grundlage für eine Klage verwendet werden könnte, geht dann an die Gegenseite mit Fristsetzung und Aufforderung, sich zu einer Besprechung bei uns/Ihnen/der Versicherung (je nach Ihrer Präferenz) zu treffen. Dort soll dann ein Vergleich nach Ihren individuellen Wünschen und Bedürfnissen geschlossen werden. Wird kein Vergleich geschlossen, gehen wir recht schnell ins Klageverfahren über, weil die Erfahrung zeigt, dass weitere Verhandlungen dann meist nur Zeit kosten.

Ihre Patientenanwälte für Arzthaftung und Medizinrecht

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